Heizspiegel

Die meiste Energie verbrauchen Haushalte für das Heizen - also die Erwärmung Ihrer Wohnräume auf angenehme durchschnittliche 20°C - während der Heizzeit etwa von Mitte/Ende September bis Ende April/Anfang Mai. Ob man als Mieter oder Eigentümer aber nun viel oder wenig verbraucht, weiß niemand wirklich einzuschätzen. Um den eigenen Verbrauch richtig einordnen zu können, wäre deshalb eine Vergleichsmöglichkeit ähnlich den Mietspiegeln sehr hilfreich.
Hinzu kommt, dass viele Maßnahmen, ohne Komfortverlust weniger oder effizienter zu heizen, immer noch unbekannt sind oder ungenutzt bleiben. Auch hier würde eine Vergleichsmöglichkeit helfen, sinnvolle und wirtschaftliche Energiesparmaßnahmen sofort oder später einzuleiten.

Nun - es gibt ihn, den bundesweiten Heizspiegel!
Er wurde aus der laufenden Klimaschutzkampagne des Bundesumweltministeriums heraus über den Projektträger co2online entwickelt!

Die Kampagne "Klima sucht Schutz"

Die Projekte der Kampagne „Klima sucht Schutz" (www.klima-sucht-schutz.de), gefördert vom Bundesumweltministerium, informieren über den Klimawandel und motivieren private Haushalte, Handel und Gewerbe, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen – und dabei Geld zu sparen. Projektträger ist die co2online gemeinnützige GmbH. (Gemeinnützige Beratungsgesell., Hochkirchstr. 9, D-10829 Berlin).

Online-Beratung
Neun Energiespar-Ratgeber bieten schnelle und kompetente Beratung in den Bereichen Heizkosten, energetische Modernisierung, Fördermittel, Stromeinsparung und zu vielen analogen Themen. Bisher haben über 700 Partner die Energiespar-Ratgeber in einer individuellen Fassung auf ihren eigenen Internetportalen eingebunden – darunter ZDF, Immobilienscout24, DZ-Bank, BUSO, Spiegel Online und viele Kommunen.

Heizspiegel und schriftliche Heizgutachten
Heizspiegel sensibilisieren für angemessene Heizkosten und Heizenergieverbrauch von zentral beheizten Wohngebäuden. Bisher wurden für 80 Kommunen Heizspiegel erstellt. Für kleinere Kommunen sowie Mietervereine und Verbraucher-Initiativen steht seit Jahren der Bundesweite Heizspiegel zur Verfügung.
Auf www.heizspiegel.de können kostenlose Faltblätter bestellt werden. Wer befürchtet, dass er zu viel verbraucht oder bezahlt, kann dort ein schriftliches Gutachten anfordern (35,00 €). Bisher wurden knapp 60.000 Heizgutachten erstellt.

Handwerker und Energieberater
Gemeinsam mit der Bundesvereinigung Bauwirtschaft kooperiert die Kampagne mit Handwerkern und Energieberatern. Sie werden in den Energiespar-Ratgebern als regionale Ansprechpartner gelistet. Mit einem Online-„Selbst-Check" können sie ihr Wissen über Modernisierung und Klimaschutz testen und vertiefen. Großflächige Gerüstplanen mit dem Claim „Gute Dämmung spart gutes Geld" können zum Selbstkostenpreis bestellt werden.

Klimaschutz-Partner
Klimaschutz-Partner in Politik und Wissenschaft motivieren, informieren und bringen Menschen in ihrer Umgebung das Thema Klimaschutz näher. Partner in der Politik sind z.B. Abgeordnete in Landtagen, dem Bundestag und dem Europaparlament. Sie bieten den Besuchern ihrer Internet-Seiten die Energiespar-Ratgeber als ersten Schritt zum Klimaschutz an.

Klima-Quiz Mission BluePlanet
Antworten und Informationen zu über 500 Fragen rund um Wetter, Klima und Energiesparen bietet das Klima-Quiz Mission BluePlanet für drei Altersstufen zwischen 7 und 17 Jahren. Auf www.mission-blue-planet.de ist eine kostenfreie Online-Version des Quiz verfügbar, die spielerisch und interessant wichtige Informationen zum Klimaschutz vermittelt.

Bundesweiter Heizspiegel 2014


Fast jeder kennt den Spritverbrauch seines Autos. Doch die Wenigsten wissen, wie viel Energie im Haus bzw. in der Wohnung "verheizt" wird. Gerade dort lohnt es sich aber, nach Sparmöglichkeiten zu suchen. Anhand des Bundesweiten Heizspiegels können Mieter und Hauseigentümer den Energieverbrauch sowie Heizkosten ihres Gebäudes oder ihrer Wohnung bewerten. Die aufgeführten Ansprechpartner helfen mit Energiespartipps zur Optimierung des Heizverhaltens, zum Wärmeschutz für das Haus oder zur Überprüfung der Heizanlage. Beim Energiesparen sollten Mieter und Vermieter Partner sein, denn beide profitieren davon.

Vergleichen Sie jetzt hier Ihre Heizkosten 2013 mit dem Bundesweiten Heizspiegel 2014, indem Sie sich hier die 12-seitige Broschüre als PDF mit allen Vergleichszahlen downloaden. Dort finden Sie auch die genauen und sehr einfachen Anweisungen, wie Sie Ihren persönlichen Kennwert ermitteln.

Kommunale Heizspiegel gibt es schon seit über 10 Jahren in rund 80 Kommunen. Sie helfen Millionen Einwohnern ihre Heizkosten und den Energieverbrauch ihrer Heizung zu überprüfen.

Für die Städte in der folgenden Auflistung nach Bundesländern wurden individuelle Heizspiegel erstellt. Die jeweilige Aktualität können Sie der angegebenen Jahreszahl entnehmen. Der jeweils aktuelle stadtspezifische Heizspiegel steht hier zum Download bereit. Mieter und Eigentümer können anhand der Tabellen aus diesen Faltblättern, die nach Energieträgern unterscheiden, feststellen, wie es um ihren Heizenergieverbrauch steht. Wenn Ihre Stadt nicht dabei, nutzen Sie eben den Bundesweiten Heizspiegel. Folgende Kommunen (und Landkreise) machen bisher mit (Auszug):

Baden-Württemberg
Heilbronn (2009); Karlsruhe (2009); Stuttgart (2009, 2005); Tübingen (2009); Landkreis Rems-Murr (2010)  
Bayern
Augsburg (2005); Ingolstadt (2010, 2005); München (2010, 2007, 2004)
Brandenburg
Cottbus (2009); Landkreis Dahme-Spreewald (2010) 
Bremen
Bremen (2010); Bremerhaven (2010)
Hamburg
Hamburg (2009, 2004)
Hessen
Darmstadt (2009, 2005); Frankfurt am Main (2010, 2007, 2004); Hanau (2005), Wiesbaden (2009)
Mecklenburg-Vorpommern
Greifswald (2009)
Niedersachsen
Emden (2006, 2005); Goslar (2005); Hameln (2009); Hannover (2005); Osnabrück (2009); Friesland (2010) ; Landkreis Osterode am Harz (2010)
Nordrhein-Westfalen
Aachen (2004); Arnsberg (2009); Bielefeld (2009, 2005); Bochum (2005); Bonn (2009, 2008, 2006, 2005); Dortmund (2009, 2004); Duisburg (2004); Düsseldorf (2009, 2007, 2004); Essen (2008, 2005); Gelsenkirchen (2009, 2004); Gütersloh (2009); Kreis Steinfurt (2005); Kreis Wesel (2009); Lünen (2009); Münster (2005); Neuss (2009); Remscheid (2010, 2009, 2005); Rhein-Sieg-Kreis (2010, 2009, 2007, 2005); Siegen (2009, 2005)
Rheinland-Pfalz
Kaiserslautern (2010); Koblenz (2005); Mainz (2004); Worms (2009)
Saarland
Saarbrücken (2005)
Sachsen
Dresden (2009, 2004)
Sachsen-Anhalt
Halle (2005); Burgenlandkreis (2009) 
Schleswig-Holstein
Cuxhaven (2010); Kiel (2010, 2008, 2004); Lübeck (2009, 2007, 2005); Kreis Nordfriesland (2010) 
Thüringen
Erfurt (2005); Ilmkreis (2006)

 
 
 
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