Machen Sie sich ein Bild! Hier steht Ihnen ein Vor-Ort-Beratungsbericht gemäß BAFA aus dem Jahr 2006 zur Verfügung. Damit Sie sehen, was Sie für Ihren Eigenanteil bekommen.
BAFA-Musterbericht-2006.pdf

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Energieberatung für Privathaushalte

Mehr als 25% des Endenergieverbrauchs (ohne den Verkehrsbereich) geht auf das Konto der privaten Haushalte. Aus zahlreichen Untersuchungen ist bekannt, dass gerade in diesem Sektor vergleichsweise leicht zu erschließende Einsparpotenziale existieren.
Dies gilt für die Gebäudedämmung, die Raumwärme- und Brauchwarmwasserversorgung ebenso wie für den Stromverbrauch. Es wird grundsätzlich empfohlen, sowohl bei der Neubauplanung wie für den Gebäudebestand eine unabhängige Energieberatung durchführen zu lassen.

Neubau

Bei der Neubauplanung ist die frühzeitige Einbeziehung eines unabhängigen Energie-beraters schon in der Vorplanungsphase wichtig, um über die Wärmedämmung hinaus u.a. auch die Heizungs- und Lüftungstechnik optimal einbinden zu können - gemäß dem Grundsatz: Weniger ist Mehr!
Bekannt sein sollte das zu bebauende Grundstück, die vorgesehene Kubatur und Wohnfläche; und eine 1 : 100 - Planung des Architekten sollte vorliegen. Gemeinsam mit dem Architekt wird dann unter Einbeziehung der Wünsche und des Investitionsrahmens des Bauherren ein nachhaltiges Energiekonzept von der Wärmedämmung über die Haustechnik bis hin zur Energieversorgung erarbeitet.
Da vor allem die Haustechnik (Brennstoffe, Heizung, Abgasanlage, Wärmeverteilung, Warmwasser, Solarthermie, Lüftungsanlage, Regelung) nicht zum Hauptarbeitsgebiet von Architekten gehört, ist eine praxisorientierte Energieberatung fast unumgänglich - vor allem dann, wenn Sie sich (zu Recht) nicht auf die "Schubladenlösungen" der Heizungsinstallateure verlassen wollen.

Sie wünschen eine Neubau-Energieberatung? Dann nehmen Sie bitte Kontakt auf.

Altbau (Gebäudebestand)

- Wohngebäude mit Bauantrag vor dem 31.12.1994

Wurde für Ihr Wohnhaus der Bauantrag nachweislich vor dem 31.12.1994 gestellt, wird die Energieberatung durch ein Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert, das durch das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr-kontrolle) in Eschborn abgewickelt wird.
Gefördert wird eine Vor-Ort-Beratung, die u.a. von einem besonders qualifizierten Ingenieur durchgeführt wird, der auch die Beantragung und die Abwicklung der Förderung übernimmt. Thomas Königstein ist besonders qualifiziert und wird als zugelassener Vor-Ort-Berater beim BAFA unter der Nr. 103644 geführt.
Diese BAFA-Vor-Ort-Beratung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung in Wohngebäuden muss sich umfassend mit dem baulichen Wärmeschutz, der Heizungsanlagentechnik und der Nutzung erneuerbarer Energien befassen.

    (Zeitlicher) Ablauf unserer Vor-Ort-Beratung für Ihr Wohnhaus:
  • Ihre Kontaktaufnahme per email oder Telefon
  • Wir rufen zurück und klären die Details
  • Festlegung der vorgeschriebenen vertraglichen Vereinbarungen
  • Fest-Honorar-Angebot
  • Antragstellung auf Förderung beim BAFA durch uns (ca. 1 Woche)
  • 1. Vor-Ort-Termin: Bestandsaufnahme des Gebäudes (ca. 2 Stunden)
  • Ausarbeitung des Beratungsberichtes (ca. 1 - 2 Wochen)
  • Beratungsbericht zur Prüfung an das BAFA (ca. 2 - 4 Wochen)
  • Geprüfter Beratungsbericht per Post an Sie
  • 2. Vor-Ort-Termin: Abschlussgespräch zur Erläuterung aller Details


Zum 1.07.2012 wurden die Förderrichtlinien angepasst und die Zuschüsse erhöht!
Die Förderhöhe (Zuschuss zum Beratungshonorar) richtet sich nach der Anzahl der Wohneinheiten (WE), wobei 50% der Beratungskosten nicht überschritten werden dürfen.

Anzahl der WE Zuschuss in € Beratungskosten (ohne MwSt.) in €
1 bis 2 max. 400 je nach Gebäude: 600 - 800
ab 3 max. 500 je nach Gebäude: 700 - 1.000


Für Ihr Ein- oder Zweifamilienhaus (1 oder 2 WE) heißt das z.B.:

Beratungshonorar, netto: 600,00 €
19 % Mehrwertsteuer: 114,00 €
Beratungshonorar, brutto: 714,00 €
abzüglich Zuschuss (Förderung): 357,00 €
Ihre Kosten: 357,00 €

Beratungshonorar, netto: 720,00 €
19 % Mehrwertsteuer: 136,80 €
Beratungshonorar, brutto: 856,80 €
abzüglich Zuschuss (Förderung): 400,00 €
Ihre Kosten: 456,80 €

Der Zuschuss bzw. die Förderung wird direkt an den Berater ausgezahlt. Zusätzlich kann das BAFA einen Bonus in Höhe von 50,00 € für ergänzende Hinweise zur Stromeinsparung gewähren.

Übrigens:
Zwischen 2 Beratungen für dasselbe Gebäude muss ein Abstand von mindestens 8 Jahren liegen. Ein neuer Eigentümer des Gebäudes kann dagegen schon zu jedem beliebigen früheren Zeitpunkt eine Vor-Ort-Beratung in Anspruch nehmen.

Sollten Sie uns beauftragen, entstehen Ihnen garantiert keine weiteren Kosten z.B. für Kopien, Telefon oder Fahrten, da es sich um ein verbindliches Fest-Honorar-Angebot handelt. Vielleicht ist das also ein interessantes Angebot für Sie.
Und die Erfahrung von 25 Jahren unabhängiger Energieberatung spricht ebenso für sich wie die Tatsache, dass Thomas Königstein nicht nur BAFA-Vor-Ort-Berater ist, sondern diese auch seit Jahren mit ausbildet.

Sie wünschen eine BAFA-Vor-Ort-Beratung? Nehmen Sie Kontakt auf!

- Wohngebäude mit Bauantrag nach dem 31.12.1994

Auch hier empfehlen wir Ihnen eine Vor-Ort-Beratung, die allerdings nicht gefördert wird. Sie haben aber 2 Alternativen:

1. Detailberatung mit Beratungsbericht in Anlehnung an die Vor-Ort-Beratung
Zunächst werden vor Ort sämtliche Grunddaten (Standortbedingungen, Klimadaten, Bausubstanz, Bauphysik, Wohnfläche, Volumen, Baujahr, Nutzung, Bewohnerzahl, Verbräuche der letzten drei Jahre, Raumwärme- und Brauchwarmwassersysteme und elektrische Verbraucher) aufgenommen und eine sog. IST-Analyse mit Energiebilanz erstellt.
Daran schließt sich die Erarbeitung von möglichen Energiesparmaßnahmen an, die sich an der folgenden Reihenfolge orientieren: Nicht investive und gering investive Maßnahmen werden zuerst dargestellt, dann folgen investive Maßnahmen zum Wärmeschutz, zur Heizungsanlage und zu den Stromverbrauchern und abschließend wird der Einsatz regenerativer Energien dargestellt. Das Ergebnis wird auch SOLL-Konzept genannt.
IST-Analyse und SOLL-Konzept werden dann in einem Beratungsbericht schriftlich fixiert und Ihnen zum Abschluss vor Ort präsentiert.
Das Honorar orientiert sich an den Sätzen der Vor-Ort-Beratung!
2. Detailberatung ohne Beratungsbericht
In diesem Fall kommen wir Vor Ort, analysieren überschlägig Ihre Situation, diskutieren Ihr Energieproblem und bieten Ihnen Lösungen an. Die wesentlichen Erläuterungen und Ergebnisse werden handschriftlich für Sie fixiert.
Der Zweitaufwand beträgt erfahrungsgemäß zwei bis drei Stunden. Das Honorar orientiert sich am unteren Stundensatz.

- CO2-Gebäudesanierungsprogramm (KfW-Förderung)

Die KfW-Förderbank fördert im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms unter der Rubrik "Bauen, Wohnen, Energiesparen" die Durchführung von Maßnahmen zur energetischen Sanierung auf Neubau-Niveau nach EnEV 2009 und besser für Wohngebäude, die bis zum 31.12.1994 fertiggestellt worden sind (Zinskonditionen Stand Juli 2012):
Prog.-Nr. 151 "Energieeffizient sanieren - Kredit" ermöglicht einen Kredit ab 1,00% Zins effektiv bis zu 75.000 € pro Wohneinheit und zusätzlich Tilgungszuschüsse bis 12,5%.
Prog.-Nr. 152 "Energieeffizient sanieren - Kredit, Einzelmaßnahmen" ermöglicht ebenfalls einen Kredit ab 1,00% Zins effektiv bis zu 50.000 € pro Wohneinheit.
Prog.-Nr. 430 "Energieeffizient sanieren - Investitionszuschuss" ermöglicht Zuschüsse für Einzelmaßnahmen von bis zu 15.000 €.

Förderfähig sind sog. KfW-Effizienzhäuser 115, 100, 85, 70 und 55 sowie Denkmal.
Bei den Zahlen handelt es sich um den Primärenergiebedarf in kWh/(m²a) - seit dem 1.10.2009 eine von zwei Nachweisgrößen, die ein Neubau auf Grundlage der EnEV 2009 einhalten muss.
Somit bedeutet die energetische Sanierung eines Altbaus auf Effizienzhaus 115 kWh/(m²a), dass die Sanierung 15% schlechter als ein Neubau nach EnEV 2009 sein kann und auf Effizienzhaus 100 kWh/(m²a), dass er dann exakt einem Neubau nach EnEV 2009 entspricht. Der Nachweis mit Hilfe des EnEV-Rechenverfahrens wird durch einen Sachverständigen (Architekt oder BAFA-Vor-Berater) durchgeführt.

Förderung der Baubegleitung bzw. Energieberatung
Über die Prog.-Nummer 431 "Energieeffizient Sanieren - Baubegleitung" fördert die KfW die (sehr sinnvolle) Baubegleitung von energetischen Sanierungen mit einem Zuschuss von bis zu 4.000 €.
Der Zuschuss in Höhe von 50%, maximal 4.000 € pro Wohneinheit, wird für die Kosten der Energieberatung und Baubegleitung für Sanierungen auf Neubau-Niveau nach EnEV 2009 oder besser im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms gewährt. Er ist an ein konkretes Sanierungsvorhaben gekoppelt, das entweder in der Darlehens- oder Zuschussvariante des CO2-Gebäudesanierungsprogramms gefördert wird. Antragsberechtigt sind die Hauseigentümer selbst, die auch den Zuschuss nach Abschluss und Nachweis der Arbeiten direkt erhalten.

Seit 2007: Steuerabschreibung bei Maßnahmenumsetzung
Eigenheimbesitzer haben die Möglichkeit, Handwerkerrechnungen von bis zu 600 € pro Jahr und bis zu 3 Jahren im Rahmen ihrer Einkommensteuererklärung abzusetzen. Das ist nicht viel und auch nicht nur für Energiesparmaßnahmen gedacht - aber besser wie nichts!

 
 
 
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