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Energieberatung für KMU

Energie ist für jeden Betrieb ein unverzichtbares Produktionsmittel. Während jedoch der Einsatz anderer Produktionsmittel, etwa der Einsatzkräfte oder der Arbeitskraft, in der Regel sorgfältig geplant und überwacht wird, ist das bei der Energie insbesondere in KMU (kleinen und mittleren Unternehmen) nicht oder nur sehr unvollkommen der Fall.

    Wesentliche Gründe dafür sind unter anderen:
  • fehlende Detailkenntnisse über die Struktur des betrieblichen Energiebedarfs
  • fehlendes Wissen über die Effizienz des Energieeinsatzes
  • ungenügende Kenntnis der Möglichkeiten zur Optimierung des Energieverbrauchs.

Der Energieverbrauch wird meist nur als Energiekostenbeleg erfasst; für eine Erfassung, Dokumentation und Kontrolle der betrieblichen Energieströme und insbesondere der Verluste fehlen Messtechnik, Personal und Know How. Außerdem gehört dieser Bereich i.d.R. nicht zum "Kerngeschäft" eines Unternehmens.
Eine Energieberatung hilft, sich über die Energiesituation des Betriebes insgesamt einen Überblick zu verschaffen, Schwachstellen zu erkennen und Maßnahmen zu rationelleren und damit kostengünstigeren Energienutzung einzuleiten.

Je nach Branche ist der Anteil der Energiekosten an den Gesamtkosten unterschiedlich. Häufig wird dabei die Bedeutung der Energiekosten von Unternehmen mit einem geringen Energiekostenanteil - gemessen am Umsatz - unterschätzt. Dabei liegen die Energiekosten (z.B. 1,5 - 3,0%) oft in der Größenordnung des Gewinns (Umsatzrentabilität).

Energiekosten sind entgangener Gewinn!

Die Besonderheit von Energiekosteneinsparungen liegt darin, dass man einen Teil der Kosten mit keinem oder geringem Investitionsaufwand erreichen und somit diese direkt als Gewinn verbuchen kann.

    Um solche Einsparpotenziale identifizieren zu können, braucht es eine unabhängige (und ab Februar 2008 geförderte) Energieberatung. Analysiert werden dazu sowohl der Betrieb als auch die Anlagen:
  • Allgemeine Unternehmenszahlen
  • Betriebsleistungsstruktur
  • Jahresenergieverbrauch und -kosten (u.a. Wärme, Strom, Kälte, Druckluft)
  • Heizanlage
  • Warmwasseranlage
  • Prozesswärmeanlage
  • Kraftanlage
  • Beleuchtungsanlage
  • Sonstige Anlage (Dampf, Kälte, Druckluft, ...)

Aus der Analyse heraus werden die Schwachstellen identifiziert, dann sinnvolle Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs erarbeitet (z.B. Technische Maßnahmen, Verbesserung von Nutzungsgraden, Energierückgewinnung, Tarifoptimierung, Lastmanagement, Organisatorische Maßnahmen, Mitarbeiterschulung, ...) und unter Beachtung der hohen Wirtschaftlichkeitsanforderungen von KMU in einem Energiekonzept zusammengefasst und präsentiert.

Energieberatung Mittelstand (Zuschüsse für Energieeffizienzberatungen in KMU)
Auf Initiative des BMWT werden über die KfW-Förderbank im Rahmen der Beratungs- förderung Zuschüsse für qualifizierte und unabhängige Energieberatungen in Unter- nehmen der gewerblichen Wirtschaft gewährt, deren Energiekosten 5.000 € pro Jahr übersteigen.

Wer kann Anträge stellen:

Produzierendes Gewerbe, Handwerk, Handel, Sonstiges Dienstleistungsgewerbe
Freiberuflich Tätige
Die Unternehmen müssen sich mehrheitlich in privater Hand befinden und die KMU-Kriterien der EU-Kommission erfüllen.
Was wird gefördert:

Initialberatung:
Das maximal förderfähige Tageshonorar beträgt netto 800 €. Ein Tagwerk umfasst 8 Stunden pro Tag. Das Unternehmen erhält für die 1- bis 2-tägige Initialberatung einen Zuschuss in Höhe von 80% (640 € pro Tagwerk bzw. max. 1.280 € für 2 Tage).
Detailberatung:
Das maximal förderfähige Tageshonorar beträgt netto 800 €. Ein Tagwerk umfasst 8 Stunden pro Tag. Das Unternehmen erhält für die 3- bis 10-tägige Detailberatung einen Zuschuss in Höhe von 60% (max. 480 € pro Tagwerk) bis zu einem Höchstzuschuss von 4.800 €.
Das Unternehmen trägt zusätzlich eventuelle Fahrtkosten und die Mehrwertsteuer auf das gesamte Nettohonorar.

Wie läuft das Verfahren ab:

- Der Unternehmer stellt bei einem Regionalpartner den Antrag auf Zuschussgewährung
- Der Regionalpartner leitet den Antrag an die KfW zu Entscheidung weiter
- Nach Erteilung der Zusage darf ein Beratungsvertrag geschlossen werden
- Der Unternehmer sucht sich dazu seinen Berater selbst aus der KfW-Beraterbörse
- Die Initialberatung ist nach 2, die Detailberatung nach 8 Monaten fertigzustellen
- Inhalt und Ergebnis der Beratung sind in einem schriftlichen Bericht wiederzugeben
- Der Unternehmer reicht Bericht, Beraterrechnung und seinen Zahlungsbeleg ein
- Die KfW veranlasst die Auszahlung des Zuschusses

Haben Sie noch Fragen? Wir beantworten sie Ihnen jederzeit - und beraten Sie auch gerne. Als unabhängiger Energieberater erfüllen wir selbstverständlich die Zulassungskriterien der KfW und sind deshalb in der KfW-Beraterbörse gelistet.

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